Die DMA-Guard-Meldung in Arena Breakout: Infinite ist kein Bann, sondern die Aufforderung, im BIOS VT-d (Intel) oder IOMMU (AMD) einzuschalten. Solange diese Hardwarefunktionen aus sind, lässt dich das Spiel mit einem betroffenen Account nicht weiterspielen. Für Besitzer eines DMA Cheats ist die Meldung trotzdem ein Signal, denn zusammen mit der Verschlüsselung der Koordinaten und einer Blacklist für DMA-Hardware hat Morefun die Lage für DMA-Setups im Spätsommer spürbar verändert.
Wer DMA-Builds vergleichen will, findet sie mit Status und Preisen in unserer Übersicht Arena Breakout Cheats. Dieser Artikel klärt zwei Fragen: Was genau steckt hinter dem Fenster mit VT-d und IOMMU, und was heißen DMA Guard und Hardware-Blacklist für jemanden, der eine DMA-Karte besitzt oder kaufen will?
Die Meldung auf dem Bildschirm: was DMA Guard verlangt
DMA Guard baut auf Windows Kernel DMA Protection auf, einer Schutzfunktion von Windows gegen direkten Speicherzugriff über externe Geräte. Wenn die Prüfung anschlägt, erscheint ein Hinweis, dass auf deinem System die nötigen Hardwarefunktionen nicht aktiv sind. Gemeint sind VT-d bei Intel und IOMMU bei AMD. Beides schaltest du im BIOS ein, danach startet das Spiel wieder normal.
Morefun hatte am 31.07. mitgeteilt, dass die Funktion im Test ist und mit dem Augustupdate kommt. Im Operation Guide vom 05.08. heißt es dann, sie sei „kürzlich gestartet". Nach Aussage des Entwicklers hat DMA Guard keinen Einfluss auf Leistung und Privatsphäre.
Warum ausgerechnet VT-d und IOMMU
Ein DMA Cheat arbeitet anders als ein interner Cheat. Eine Karte im PCIe-Slot des Gaming-PCs liest den Arbeitsspeicher direkt aus und schickt die Daten an einen zweiten Rechner, auf dem dann ESP oder Radar laufen. Auf dem Spielrechner selbst läuft dabei kein Programm, das ACE im Prozess finden könnte. Genau hier setzen VT-d und IOMMU an: Mit diesen Funktionen kann das System festlegen, welches Gerät auf welchen Speicherbereich zugreifen darf. Ist der Kernel-DMA-Schutz von Windows aktiv, bekommt ein Gerät nicht mehr ohne Weiteres Zugriff auf den gesamten Speicher. Deshalb fragt DMA Guard genau diese Einstellungen ab und nicht etwa eine bestimmte Software.
Für normale Spieler ohne DMA-Karte ist das unspektakulär. Moderne Mainboards unterstützen VT-d oder IOMMU fast immer, die Funktion ist nur ab Werk manchmal ausgeschaltet.
So schaltest du VT-d oder IOMMU ein
Die genaue Bezeichnung hängt vom Mainboard ab, das Prinzip ist aber überall ähnlich:
- BIOS öffnen: Beim Start die Taste drücken, die dein Mainboard anzeigt, meist Entf oder F2.
- Intel-Systeme: In den Einstellungen zu CPU oder Chipsatz nach „VT-d" oder „Intel Virtualization Technology for Directed I/O" suchen und aktivieren.
- AMD-Systeme: Nach „IOMMU" suchen, oft unter den erweiterten Optionen für den Chipsatz, und auf Enabled stellen.
- Prüfen: In Windows über die Systeminformationen nachsehen, ob der Kernel-DMA-Schutz als aktiv angezeigt wird.
Wenn du keine DMA-Karte im Rechner hast, ist damit alles erledigt. Die Meldung war dann ein Hinweis auf fehlende Einstellungen, kein Vorwurf.
Wen die Prüfung trifft
Laut offizieller Formulierung richtet sich DMA Guard in erster Linie an Accounts mit ungewöhnlicher Anmeldeumgebung oder möglichem Risiko. Genannt werden häufige Netzwerkwechsel, geteilte Accounts und die Anmeldung von einem neuen Gerät. In Foren liest man, das Spiel starte ohne Virtualisierung bei niemandem mehr. Das widerspricht der offiziellen Aussage, und wir halten uns an die offizielle Version: Die Prüfung ist zielgerichtet, nicht flächendeckend.
Für die Praxis heißt das: Wer seinen Account mit einem Freund teilt oder oft zwischen Netzwerken wechselt, sieht das Fenster eher als jemand, der immer am gleichen Rechner spielt.
Was Morefun gegen DMA-Hardware gemacht hat
DMA Guard ist nur ein Baustein. Der Season 6 Security Report vom 28.09. beschreibt zwei weitere Maßnahmen, die DMA-Nutzer direkt betreffen: eine neue Verschlüsselung der Koordinaten gegen wichtige DMA-Plugins sowie eine hardwareseitige Erkennung mit einer Datenbank gesperrter DMA-Hardware. Dazu kommen die allgemeinen Zahlen der Saison:
| Kennzahl aus dem Season 6 Security Report | Wert |
|---|---|
| Updates des Plugin-Schutzes | über 772 |
| Cheats, die danach nicht mehr liefen | über 2 543 |
| Strafen wegen Cheats in der Saison | über 45 000 |
| davon Banns für zehn Jahre | über 8 000 (Season 5: 4 900) |
| Bestrafte fürs Teamen mit Plugin-Nutzern | über 14 000 |
Die Geräte- und IP-Banns aus den zweiwöchentlichen Bans Notices zeigen dieselbe Richtung. Für den Zeitraum 28.09. bis 11.10. meldet der Bericht vom 14.10. genau 1 744 Banns dieser Art, zwei Wochen vorher waren es 820. Laut den Berichten wird ein Gerätebann gegen Verstöße verhängt, und verdächtige Accounts werden zusätzlich rückwirkend anhand historischer Daten geprüft.
Warum die Blacklist das Risiko verschiebt
Bisher dachten viele DMA-Nutzer in Accounts: Fliegt einer, kommt der nächste. Eine Datenbank gesperrter DMA-Hardware bindet das Risiko dagegen an die Karte und an die Firmware selbst. Wenn ein bestimmtes Gerät bekannt ist, hilft ein neuer Account wenig. Das ist der eigentliche Unterschied zu früher und der Grund, warum wir DMA heute nicht mehr als „die sichere Variante" beschreiben würden.
Ein Spoofer ändert daran übrigens nichts Grundsätzliches, denn er betrifft Kennungen des Gaming-PCs. Wie HWID-Banns in Arena Breakout funktionieren, erklärt unser Artikel wofür ACE bannt und was hinter HWID steckt. Einen konkreten Spoofer aus dem Katalog haben wir im Test des CROOKED Spoofers beschrieben.
DMA Cheats für Arena Breakout im Katalog
Zwei DMA-Builds stehen in unserem Katalog zum Zeitpunkt des Artikels auf undetected. Beide kommen ohne Aim aus, du brauchst also kein KmBox. Wir behaupten nicht, dass sie DMA Guard oder die Koordinaten-Verschlüsselung unbeschadet überstehen. Maßgeblich ist der Status in der Produktkarte, und DMA Guard plus Hardware-Blacklist erhöhen den Einsatz für jede DMA-Hardware.
| Build | Was er zeigt | Voraussetzungen laut Karte | Preis |
|---|---|---|---|
| PHYS DMA | Player ESP, Loot ESP mit Preis, Container, Safe-Timer, Combat Mode | DMA-Karte, Firmware für ACE, zweiter Rechner, Windows 10/11 | $5 Tag, $20 Woche, $40 Monat |
| BBC DMA | 72 Einstellungen für ESP, Loot und Container, Squad-ID, 2D-Radar | DMA-Karte, Firmware für ACE, zweiter Rechner, Windows 10/11 | $50 Monat |
PHYS DMA lohnt sich vor allem, wenn du dein Setup erst testen willst. Die Tagesoption für $5 reicht, um zu sehen, wie Karte, Firmware und zweiter Rechner nach den Änderungen zusammenspielen, bevor du einen Monat bezahlst. Der Combat Mode blendet Player ESP und Loot ESP per frei belegbarer Taste aus, damit im Gefecht nichts im Weg ist. Loot ESP zeigt Gegenstände mit Name, Preis und Distanz, Container mit Inhalt und Timer für Safes.
BBC DMA ist das umfangreichere Paket. Bots laufen auf einer eigenen ESP-Ebene, Leichen sind getrennt markiert, und für jeden Gegner werden Waffe, Panzerung und Wert der Ausrüstung angezeigt. Dazu kommen Filter nach Wert und Qualität, ein 2D-Radar mit Modus nur für Spieler und eine Warnung, wenn ein Gegner in der Nähe ist.
Ohne DMA-Hardware
Nicht jeder will nach diesen Nachrichten noch Geld in eine Karte stecken. Wer Positionen sehen möchte, ohne DMA zu kaufen, schaut sich die Web-Radare an. LOVEC WEB RADAR und COURIERSCRIPT WEB RADAR zeigen die Karte im Browser, wobei auch dort eigene Risiken gelten, die wir im Artikel über Web-Radar und Banns fürs Teamen erklären. Eine leise Alternative ohne ESP und ohne Aim ist GHOST LEGIT mit Wärmebild auf F1 und einstellbarem Norecoil auf F2, laut Karte für Game Launcher, Steam und Epic Games im windowed oder borderless Modus. GHOST LEGIT steht derzeit auf on_update.
Was wir DMA-Nutzern raten
Die Lage hat sich seit August deutlich bewegt, deshalb unsere praktischen Hinweise:
- Account nicht teilen: Geteilte Accounts und neue Geräte sind genau die Fälle, die DMA Guard zuerst prüft.
- Kurz testen, dann verlängern: Nach jedem Patch erst mit einer kurzen Laufzeit prüfen, ob dein Setup noch passt.
- Firmware aktuell halten: Beide Builds setzen eine Firmware für ACE voraus. Eine alte Firmware ist das Erste, was bei einer Hardware-Blacklist auffällt.
- Status lesen, nicht raten: Ob ein Build nach einem Update freigegeben ist, steht in der Produktkarte und in unserer Community.
- Season 7 im Blick behalten: Neue Karten und Ausrüstungslimits ändern, welche Infos im Raid zählen. Mehr dazu im Artikel Season 7 UTOPIA und Cheats.
Alle Builds mit Status, Laufzeiten und Preisen stehen auf der Seite DMA und interne Cheats für Arena Breakout. Wir aktualisieren die Angaben, sobald Morefun an ACE oder DMA Guard etwas ändert. Fragen zur Hardware, zu Firmware oder zu BIOS-Einstellungen beantwortet die Community in Telegram (300+ Mitglieder) und auf Discord (2000+ Mitglieder).
Häufige Fragen zu DMA Guard
Bin ich gebannt, wenn das DMA-Guard-Fenster erscheint?
Nein. Die Meldung fordert dich auf, VT-d (Intel) oder IOMMU (AMD) im BIOS zu aktivieren. Nach dem Einschalten kannst du wieder spielen. Ein Bann sieht anders aus und wird separat mitgeteilt.
Startet Arena Breakout ohne VT-d gar nicht mehr?
Offiziell trifft die Prüfung in erster Linie Accounts mit auffälliger Anmeldung: neues Gerät, häufiger Netzwerkwechsel, geteilter Account. Die Behauptung, das Spiel laufe ohne Virtualisierung bei niemandem, deckt sich nicht mit der Aussage von Morefun.
Kostet DMA Guard Leistung?
Laut Morefun hat die Funktion keinen Einfluss auf Leistung oder Privatsphäre. Wer generell mit FPS kämpft, findet Einstellungen im Artikel Arena Breakout auf schwachem PC. Aktuelle Builds mit Status listet die Seite Arena Breakout DMA Cheats.
Funktionieren DMA Cheats nach DMA Guard noch?
PHYS DMA und BBC DMA stehen in unserem Katalog aktuell auf undetected. ForgeCheats verspricht aber keine Garantie, dass das so bleibt. Die Blacklist für DMA-Hardware bindet das Risiko an Karte und Firmware.
Brauche ich für DMA in Arena Breakout einen Spoofer?
Ein Spoofer betrifft den Gaming-PC, nicht die DMA-Karte. Wie ACE grundsätzlich arbeitet und wann ein Spoofer Sinn ergibt, steht im Artikel ACE und Spoofer in Arena Breakout.
